Sonntag, 11. Dezember 2016

Teneriffa 2016 - Südländische Mentalität



Sonntag 13. November 2016

Ein ruhiger Flug, ein ruhiger Check-in, eine ruhige Sicherheitskontrolle. Bis auf die Tatsache, dass ich meine Kamera zu Hause liegen lassen hatte, fingen die Ferien wunderbar an. Umsteigen in Madrit war ein  Zuckerschlecken, weil wir dafür nicht mal das Gate verlassen mussten und uns so ein zweiter Sicherheitscheck erspart blieb. 

In Teneriffa angekommen stellte sich unsere erste Hürde. Wir fanden den Schalter für Avis nicht. Und Avis sollte uns doch unser Auto vermieten. Die nette Dame am allgemeinen Infoschalter verwies und dann an einen Shuttle, der uns an die richtige Stelle bringen sollte. Besagter Shuttle war auch so gut angeschrieben, dass wir ihn nur FAST übersahen. 

Bei Avis angekommen wurden wir von drei fleissigen Mitarbeitern empfangen, von denen irgendwie alle und keiner Arbeitete. Sie schwirrten aufgeregt schnatternd zwischen den Schaltern umher und kümmerten sich halb um Kundschaft, halb um das Problem eines geplatzten Reifens. 

Aber wenn man sich in den Süden begibt, dann nimmt man es gemütlich. Und so blieben wir gelassen, bis wir schliesslich Schlüssel und Navi in der Hand hatten und los fahren konnten.
Direkt nach Los Christianos rein... mit dem Auto. Ich hatte bammel... bis ich dann feststellte, dass der Verkehr auf dieser Insel über alle massen Angenehm ist. 

Unser Apartment Building Costa Mar war ein schnäppchen auf Booking.com gewesen. Dementsprechend waren wir uns nicht sicher, was uns erwarten würde. Die Lobby war unbesetzt, Rollatoren standen an jeder Ecke und die Bar war voller Senioren in knapper Strandkleidung. 
Der Schalter war mit 'Back at 15:00' angeschrieben, also gingen wir in ein nahes Restaurant, etwas anständiges Essen. Und dann endlich konnten wir unser kleines Apartement beziehen. Es war sonnig, sauber, niedlich und hatte einen herrlichen Ausblick auf den Hafen. Wir waren ein bisschen verliebt. 

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